Schlichtungsantrag

1. Hinweise und Erläuterungen

Sind Sie ein privater Verbraucher und beziehen Sie Strom oder Erdgas zu privaten Zwecken?

Die Voraussetzung für einen Schlichtungsantrag bei der Schlichtungsstelle Energie ist der Energiebezug zu privaten Zwecken bzw. die private Anschlussnutzung. Keine privaten Verbraucher sind: Unternehmen, Vereine, gemeinnützige Stiftungen, geschäftliche Wohnungsverwaltungen und Freiberufliche/Selbstständige im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit. Weitere Informationen finden Sie in den FAQ.

Um welche Versorgungsart geht es in Ihrer Beschwerde?

Betrifft Ihre Beschwerde sowohl die Versorgung mit Strom als auch mit Erdgas, stellen Sie bitte zwei getrennte Anträge an die Schlichtungsstelle.

Trifft eine der folgenden Optionen auf Ihren Beschwerdegegenstand zu?

Zu meinem Beschwerdegegenstand gibt es bereits:

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Was ist eine Strafanzeige?

Eine Strafanzeige ist die Mitteilung des Verdachts einer strafbaren Handlung an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Wurde eine Strafanzeige zum Beschwerdegegenstand gestellt, ist die Streitigkeit bei den Strafverfolgungsbehörden anhängig. Ein Schlichtungsantrag ist in diesem Fall nicht zulässig.

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Was ist ein Mahnverfahren?

Das Mahnverfahren (amtlich gerichtliches Mahnverfahren) ist ein Gerichtsverfahren, das der vereinfachten Durchsetzung von Geldforderungen dient. Außergerichtliche Mahnungen/Zahlungsaufforderungen durch Unternehmen, Rechtsanwälte oder Inkassobüros sind kein gerichtliches Mahnverfahren. Das Schlichtungsverfahren bleibt auch nach Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens zulässig. Die Schlichtungsstelle wird sich für ein Ruhen des gerichtlichen Mahnverfahrens einsetzen.

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Das Schlichtungsverfahren bleibt zulässig, wenn beim Gericht nur eine Klage auf Duldung der Versorgungsunterbrechung oder ein einstweiliges Anordnungsverfahren anhängig ist.

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Was ist ein Gerichtsverfahren?

Wurde bezüglich des Beschwerdegegenstandes bereits ein Gerichtsverfahren durch den Verbraucher oder das Energieversorgungsunternehmen eingeleitet, behandelt ein ordentliches Gericht (Amtsgericht, Landgericht, Oberlandesgericht oder der Bundesgerichtshof) die Streitigkeit. Der Schlichtungsantrag ist dann nicht zulässig.

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Was ist ein rechtskräftiges Urteil?

Ein rechtskräftiges Gerichtsurteil ist eine wirksam gewordene, nicht mehr anfechtbare richterliche Entscheidung. Liegt ein rechtkräftiges Urteil bezüglich des Beschwerdegegenstandes vor, ist die Streitigkeit rechtlich gesehen abgeschlossen. Die außergerichtliche Schlichtung ist in diesem Fall nicht mehr möglich.

Was ist ein Vollstreckungsbescheid?

Ein Vollstreckungsbescheid beendet das gerichtliche Mahnverfahren und ermöglicht dem Gläubiger, seine Geldforderung zwangsweise gegenüber dem Schuldner durchzusetzen. Ist bereits ein Vollstreckungsbescheid zu Ihrem Beschwerdegegenstand erfolgt, ist die Streitigkeit zwischen Ihnen und dem Energieversorgungsunternehmen rechtlich abgeschlossen. Die außergerichtliche Schlichtung ist in diesem Fall nicht mehr möglich.

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Was kann eine solche Einigung sein?

Übereinkünfte zwischen den Beteiligten außerhalb eines Gerichts sind außergerichtliche Einigungen. Neben einer Schlichtung durch eine Schieds- oder Schlichtungsstelle können dies auch Vergleiche, Ratenzahlungsvereinbarungen oder Einigungen über einen Mediator sein. Haben Sie sich bereits auf diese Weise mit dem Energieversorgungsunternehmen geeinigt, ist diese Einigung für beide Seiten verbindlich. Der Schlichtungsantrag ist in diesem Fall nicht mehr möglich.

2. Einigungsversuch mit dem Energieversorgungsunternehmen

Eine Voraussetzung für die Zuständigkeit der Schlichtungsstelle Energie e.V. ist, dass Sie sich bereits bei dem Unternehmen beschwert haben. Haben Sie sich bereits beschwert?

An welches Unternehmen haben Sie Ihre erste Beschwerde gerichtet?

Wie haben Sie sich mit Ihrem aktuellen Beschwerdeziel erstmals bei dem Energieversorgungsunternehmen beschwert?

Mit einer Beschwerde bringen Sie zum Ausdruck, dass und warum Sie mit der Vorgehensweise des Unternehmens nicht einverstanden sind. Eine allgemeine Anfrage oder eine Willenserklärung, wie z. B. eine Kündigung stellen daher noch keine Beschwerde dar. Dies bedeutet, dass Sie sich zunächst mit einer Beschwerde an das Unternehmen wenden müssen, wenn z. B. Ihre Kündigung nicht akzeptiert wird.

Bitte wählen Sie eine der folgenden Antworten *

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Bitte laden Sie hier nur Ihr Beschwerdeschreiben an das Unternehmen hoch. Sie haben die Möglichkeit im Verlauf des Antrags weitere Dokumente (z. B. Vertragsunterlagen) anzufügen.

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Bitte reichen Sie die Dokumente erst nach, nachdem Ihnen die Schlichtungsstelle ein Aktenzeichen benannt hat und geben Sie dieses immer an.

Bitte beachten Sie: Das Beschwerdeschreiben an das Unternehmen dokumentiert den Inhalt Ihrer Beschwerde und ist daher wichtig für die weitere Bearbeitung. Die Schlichtungsstelle wird dieses ggf. nachfordern. Das spätere Nachreichen des Beschwerdeschreibens kann eine verlängerte Bearbeitungszeit Ihres Antrags verursachen.

Bitte geben Sie folgende nähere Informationen zu Ihrem Telefonat an.

Haben Sie sich nach Ihrer telefonischen Beschwerde noch einmal schriftlich an das Unternehmen gewandt?

Bitte wählen Sie eine der folgenden Antworten *

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Bitte laden Sie hier nur das Schriftstück hoch, das Sie ggf. nach einer telefonischen Beschwerde an das Unternehmen gerichtet haben. Sie haben die Möglichkeit im Verlauf der Antragsstellung weitere Dokumente (z. B. Vertragsunterlagen) anzufügen.

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Bitte reichen Sie die Dokumente erst nach, nachdem Ihnen ein Aktenzeichen benannt wurde und geben Sie dieses immer an.

Bitte beachten Sie: Das Beschwerdeschreiben an das Unternehmen dokumentiert den Inhalt Ihrer Beschwerde und ist daher wichtig für die weitere Bearbeitung. Die Schlichtungsstelle wird dieses ggf. nachfordern. Das spätere Nachreichen des Beschwerdeschreibens kann eine verlängerte Bearbeitungszeit Ihres Antrags verursachen.

Haben Sie eine ablehnende Antwort des Unternehmens auf Ihre Beschwerde erhalten?

Bitte wählen Sie eine der folgenden Antworten *

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Bitte laden Sie hier nur das Antwortschreiben des Unternehmens hoch. Sie haben die Möglichkeit im Verlauf des Antrags weitere Dokumente (z.B. Vertragsunterlagen) anzufügen.

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Bitte reichen Sie die Dokumente erst nach, nachdem Ihnen die Schlichtungsstelle ein Aktenzeichen benannt hat und geben Sie dieses immer an.

Bitte beachten Sie: Das ablehnende Antwortschreiben des Unter-nehmens dokumentiert die Auffassung des Unternehmens zu ihrer Beschwerde und ist daher wichtig für die weitere Bearbeitung. Die Schlichtungsstelle wird dieses ggf. nachfordern. Das spätere Nachreichen des Antwortschreibens kann eine verlängerte Bearbeitungszeit Ihres Antrags verursachen.

* Pflichtfeld

3. Beschwerdegegenstand

Worum geht es in Ihrer Beschwerde vorrangig? (Mehrfachauswahl möglich)

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Bitte wählen Sie diesen Beschwerdegegenstand, wenn die Abrechnung aus Ihrer Sicht nicht korrekt ist, z.B. wenn die von Ihnen gemeldeten Zählerstände oder von Ihnen bereits geleisteten Zahlungen nicht in der Abrechnung aufgeführt werden; oder wenn die berechneten Abschlagzahlungen Ihrer Ansicht nach zu hoch sind.

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Bitte wählen Sie diesen Beschwerdegegenstand, wenn die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Ihnen und Ihrem Energieversorger streitig sind, z.B. wenn Ihnen ein vertraglich vereinbarter Bonus nicht oder nicht in vollem Umfang gewährt wird, Ihre Kündigung vom Unternehmen nicht akzeptiert wird oder der Vertrag Ihrer Auffassung nach nicht oder mit einem anderen Inhalt zustande gekommen ist.

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Bitte wählen Sie diesen Beschwerdegegenstand, wenn sich beim Wechsel von Ihrem Altversorger zum Neuversorger oder bei der An- bzw. Abmeldung Ihres Anschlusses Probleme ergeben haben (z.B. Ihr neuer Versorger beliefert Sie nicht zum gewünschten Zeitpunkt; die Grundversorgung wurde eingerichtet, obwohl Sie den neuen Versorger schon beauftragt haben.

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Bitte wählen Sie diesen Beschwerdegegenstand, wenn die Streitigkeit den Strom- bzw. Erdgaszähler betrifft, also z.B. Ihr Zähler bzw. Ihre Zählernummer verwechselt wurde, eine Befundprüfung des Zählers durchgeführt und Fehler festgestellt wurden).

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Bitte wählen Sie diesen Beschwerdegegenstand, wenn Sie mit Ihrem Strom- bzw. Erdgasversorger oder Netzbetreiber Streitigkeiten infolge von Baumaßnahmen und/oder entstandenen Sachschäden haben (z.B. Sie wünschen einen neuen Netzanschluss, Ihr Netzanschluss wurde baulich verändert, Ihnen ist ein Schaden durch eine Überspannung im Netz oder in Folge eines Stromausfalles entstanden).

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Bitte wählen Sie „Sonstiges“, wenn keiner der genannten Beschwerdegegenstände auf Ihr Anliegen zutrifft.

* Pflichtfeld

4. Beschwerdegrund

Sachverhalt

Um Ihren Schlichtungsantrag bearbeiten zu können, benötigen die Mitarbeiter der Schlichtungsstelle Energie konkrete Informationen zum Sachverhalt: Was ist passiert, konkrete Beschreibung des Beschwerdegegenstandes, Verlauf der Korrespondenz mit dem Unternehmen, eventuelle Reaktionen des Unternehmens.
Bitte beachten Sie: Der bloße Verweis auf beigefügte Schriftstücke ist nicht ausreichend und kann zur Ablehnung Ihres Antrages führen. In jedem Fall wird es zu Nachfragen der SSE und damit zur Verzögerung der Bearbeitung führen.

Beschwerdeziel

Bitte formulieren Sie konkret, was Sie mit Ihrem Schlichtungsantrag erreichen möchten. Dies ist Voraussetzung für die Bearbeitung Ihres Antrages, damit die Mitarbeiter der Schlichtungsstelle Energie das Ziel ihrer Beschwerde an das Unternehmen nachvollziehen können.
Bitte beachten Sie: Der bloße Verweis auf beigefügte Schriftstücke ist nicht ausreichend und kann zur Ablehnung Ihres Antrages führen. In jedem Fall wird es zu Nachfragen der SSE und damit zur Verzögerung der Bearbeitung führen.

* Pflichtfeld

5. Ihre Daten

Ihre Daten

Alle Ihre Daten werden verschlüsselt übertragen und sind somit für unbefugte Dritte nicht einsehbar.

Bitte geben Sie Ihre Daten ein.

* Pflichtfeld

6. Angaben zum Netzbetreiber

Angaben zum Netzbetreiber (soweit bekannt)

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Netzbetreiber sind Versorgungsunternehmen, die Energie im Strom- oder Gasversorgungsnetz verteilen. Die Netzbetreiber sind gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Strom- oder Gasnetzes verantwortlich. Der Name Ihres Netzbetreibers kann sowohl direkt auf Ihrem Strom- bzw. Erdgaszähler als auch in den Vertragsunterlagen Ihres Anschlusses oder auf der Abrechnung stehen. Die Bundesnetzagentur bietet auf ihrer Website zudem eine ständig aktualisierte Übersicht über alle in Deutschland tätigen Netzbetreiber.

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In der Regel ist die Nummer Ihres Strom- oder Erdgaszählers in den Vertragsunterlagen des Versorgers vermerkt. Des Weiteren befindet sich die Zählernummer immer direkt auf dem Zähler selbst.

7. Datenkontrolle und Einverständniserklärung

1. Hinweise

2. Einigungsversuch mit dem Energieversorgungsunternehmen

3. Beschwerdegegenstand

4. Beschwerdegrund

5. Ihre Daten

6. Netzbetreiber

Einverständniserklärung

Bitte beachten Sie, dass die Schlichtungsstelle Energie e.V. Ihre Angaben nur dann bearbeiten kann, wenn diese vollständig sind und der Wahrheit entsprechen. Stimmen Sie der Erklärung bitte zu, sofern alle Ihre Angaben richtig sind.

Datenschutzhinweis:

Die Datenerhebungen, -verarbeitungen und -nutzungen der Schlichtungsstelle Energie in einem Schlichtungsverfahren erfolgen auf der Grundlage der gesetzlichen Vorgaben des § 111 b Absatz 1 EnWG und § 28 Absatz 1 Satz 1 BDSG.

Im Rahmen dieser gesetzlichen Vorgaben leitet die Schlichtungsstelle Energie Ihr Be-schwerdeschreiben beziehungsweise Ihren Schlichtungsantrag (Beschwerde) einschließlich Ihrer personenbezogenen Daten an das mit Ihrer Beanstandung befasste Energieversorgungsunternehmen, den Messstellenbetreiber und/oder den Messdienstleister (Unternehmen) weiter. Soweit es für die Konkretisierung Ihrer Beanstandung erforderlich wird, kann die Schlichtungsstelle Energie auch die Ihrer Beschwerde beigefügten Unterlagen an die Unternehmen weiterleiten. Die Unternehmen dürfen mit der Schlichtungsstelle Energie die zur Beurteilung Ihrer Beanstandung notwendigen personenbezogenen Daten austauschen.

Die Schlichtungsstelle Energie kann die im Rahmen des Schlichtungsverfahrens erhobenen personenbezogenen Daten an weitere Verfahrensbeteiligte im Sinne des § 111 b Absatz 1 Satz 4 EnWG in Verbindung mit § 7 Absatz 2 Satz 1 der Verfahrensordnung des Schlichtungsstelle Energie e.V. übermitteln, wenn dies für die Begründung, Durchführung und Beendigung des Schlichtungsverfahrens erforderlich wird.